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Schlussbericht des Projekts "Belastung – Entlastung im Schulfeld"

17.09.2010
Im Rahmen des Projekts "Belastung – Entlastung im Schulfeld" haben die Verbände von Schulbehörden, Schulverwaltungen, Lehrpersonen und Schulleitenden sowie Vertretungen von Pädagogischer Hochschule und Bildungsdirektion unter Leitung eines externen Fachmanns seit Sommer 2009 die Belastungssituation an der Volksschule analysiert und Entlastungsmöglichkeiten gesucht. Als Rahmenbedingung war vorgegeben, die tragenden Elemente des Volksschulgesetzes beizubehalten und allfällige Mehrkosten mit Einsparungen zu kompensieren.


Am 17. September 2010 wurden die Ergebnisse des Projekts den Medien vorgestellt. Im Schlussbericht, der von der Projektgruppe erarbeitet wurde, wird eine Doppelstrategie vorgeschlagen: 

  • Einerseits sollen an der Volksschule Vorgaben gelockert und Verfahren vereinfacht werden, z.B. mit einer Flexibilisierung des Gestaltungspools, einer Vereinfachung der Mitarbeiterbeurteilung und einer Reduktion des Beurteilungsaufwandes (Zeugnisse). Überdies soll ermöglicht werden, die Zahl der Lehrpersonen pro Klassezu reduzieren. Der Administrationsaufwand soll auf kantonaler und insbesondere kommunaler Ebene verringert werden.
  • Andererseits sollen stark belastete Personengruppen entlastet werden. Die Projektgruppe schlägt vor, dass Klassenlehrpersonen künftig zwei Lektionen weniger pro Woche unterrichten müssen. Damit gewännen sie Zeit für die Betreuung einzelner Schülerinnen und Schüler oder Elterngespräche. Situativ sollen auch besonders belastete Lehrpersonen oder Schulleitende Unterstützung erfahren. Da für diese Entlastungen keine zusätzlichen Ressourcen zur Verfügung stehen, schlägt die Projektgruppe die Streichung von zwei Schülerlektionen pro Woche vor. Welche Fächer dies betreffen würde, müsste im Konsens erarbeitet werden. 

An der gemeinsam mit den Verbandsspitzen durchgeführten Medienkonferenz zeigte sich Bildungsdirektorin R. Aeppli erfreut über die gemeinsame Entlastungsstrategie der beteiligten Verbände und Institutionen und bedankte sich für die sorgfältige Arbeit. Im Projekt sei klar aufgezeigt worden, dass die Belastung im Schulfeld hoch sei und gehandelt werden müsse. Die Zürcher Volksschule soll mit verschiedenen Massnahmen kurz- bis mittelfristig entlastet werden.

Vertreterinnen und Vertreter des Verbandes Zürcher Schulpräsidentinnen und Schulpräsidenten (VZS), der Vereinigung des Personals Zürcherischer Schulverwaltungen (VPZS), der Vereinigung der Schulleiterinnen und Schulleiter des Kantons Zürich (VSLZH), der Lehrpersonenkonferenz der Volksschule (LKV), des Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverbandes (ZLV), der Sekundarlehrkräfte des Kantons Zürich (SekZH), des vpod Sektion Zürich Lehrberufe und der Pädagogischen Hochschule Zürich nahmen aus ihrer Sicht Stellung zu den Ergebnissen des Projekts.

Bildungsdirektorin Aeppli kündigte an, weitreichende Vorschläge – insbesondere den Abbau von Schülerlektionen und die Reduktion des Zeugnisrhythmus – dem Bildungsrat vorzulegen. Bei Änderungen der Lektionentafel oder des Zeugnisreglements werden auch Elternorganisationen, politische Parteien und die Wirtschaft dazu befragt.

Quelle: Bildungsdirektion des Kanton Zürichs
Link: Medienkonferenz vom 17. Sept. 2010: Schlussbericht 


 
 

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