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Ich will mich in der Schulpflege engagieren!

17.11.2009
Die Schulpflege wird bei den Wahlen im April 2010 neu zusammengesetzt.  Zwei langjährige Mitglieder der Schulpflege lassen sich nicht mehr für diese Wahl aufstellen. Um potentielle neue Schulpflegerinnen und/oder Schulpfleger „gluschtig“ auf diese freiwerdenden Ämter zu machen, blenden Bernhard Mittelmeyer und René Meierhofer zurück und erzählen, was sie rund um die Schulpflege erlebten.

Von Mario Dall‘Oglio

Was hat euch bewogen, euch seinerzeit in die Schulpflege wählen zu lassen?
Bernhard Mittelmeyer (BM)
: Eine Schulpflegerin fragte mich an, ob ich Interesse hätte, in der Schulpflege mitzuwirken. Für mich war dies eine Gelegenheit, einmal etwas völlig anderes zu tun, als ich es in meiner Berufswelt erlebe, um meinen Horizont zu erweitern.
René Meierhofer (RM): Ich wurde vom damaligen Schulpräsidenten auf das Amt aufmerksam gemacht. Seine Begeisterung und seine Ziele für die Zukunft der Schule Bachenbülach haben mich überzeugt. Und ich wollte meinen persönlichen Beitrag für unsere Gemeinde leisten.

Was habt ihr erwartet von dieser Rolle „Schulpfleger“
BM:
In Vorgesprächen wurde klar, dass ich das Ressort Finanzen übernehmen könnte. Das war praktisch, da ich zu 100% berufstätig war und dies ein Ressort ist, welches gut am Abend bearbeitet werden kann.
RM: Ich habe erwartet, gefordert zu werden, Neues zu lernen. Ich wollte auch etwas bewegen. Meine erste Rolle als Liegenschaftsverwalter war aufgrund einer Ersatzwahl absehbar. Die wirkliche Vielfalt der breitgefächerten Themen in unserer Schule wurde mir allerdings erst nach der Einarbeitungszeit richtig bewusst.


Welche Erwartungen erfüllten sich?
BM:
Die Schulbehördenarbeit ist äusserst abwechslungsreich. Die Zusammenarbeit mit den übrigen Behördenmitgliedern, Lehrpersonen, Mitarbeitern der Schule, politischer Behörde, Bevölkerung ist für mich sehr erfüllend. Ich erweiterte durch diese Tätigkeiten meinen Horizont und das ist hilfreich für meine Zukunft. Ich stellte aber auch fest, dass man sehr viel Geduld mitbringen muss, da bei gewissen Abläufen nicht alles so schnell geht, wie man sich das wünscht.
RM: Die persönlichen Erwartungen haben sich erfüllt. Mir wurde allerdings bewusst, dass der Betrieb und die Weiterentwicklung der Schule von den kantonalen Vorgaben gesteuert werden. Für uns besteht da wenig Handlungsspielraum, der frei gestaltet werden kann. Wir müssen primär das Geforderte im Kontext unserer Gemeinde umsetzen.

Was hat euch bewogen, neuen Schulpflegemitgliedern Platz zu machen?
BM:
Mitte 2007 übernahm ich unplanmässig aber mit Überzeugung das Präsidium. Dank einem flexiblen Arbeitgeber reduzierte ich mein Arbeitspensum auf 80%. Beruflich entsprach das einer Übergangslösung. Ich werde ab Mitte 2010 wieder 100% arbeiten. Da ist es nicht mehr möglich, das Präsidium weiter auszuüben. Dies hat mich nach längeren Überlegungen dazu bewogen, nach acht Jahren Zugehörigkeit, ganz aus der Behördentätigkeit auszusteigen.
RM: Ich möchte nach bald elf Jahren Mitarbeit in der Schulpflege etwas Neues anpacken. Zudem fordert mich mein Beruf sehr und ich will die Balance zwischen Arbeit und Freizeit wieder besser ins Gleichgewicht bringen. 


Euer Tipp für interessierte AmtsanwärterInnen wäre:
BM:
Interessierte Personen sollten für diese Tätigkeit Zeit und ein vertieftes Interesse für das Thema Schule mitbringen. Ebenso gehören Sozialkompetenz, Verhandlungsgeschick und Führungsstärke in den Rucksack für dieses Amt.
RM: Die traditionelle Rolle der Schulpflege hat sich verändert. Die Fähigkeit zu führen ist wichtiger geworden.  Die Schulpflegemitglieder müssen Problemstellungen konzeptionell erarbeiten können. Trotz den unterschiedlichen Aufgaben jedes Schulpflegers gibt es einen gemeinsamen Nenner in der Behörde: Teamwork, gegenseitiger Respekt und die Fähigkeit, gemeinsam Lösungen für Problemstellungen vielfältigster Natur zu erarbeiten und umsetzen zu können. 


PS: Ein detailliertes Behördenprofil liegt digital bereit. Für persönliche Auskünfte an interessierte Personen stehen Bernhard Mittelmeyer und René Meierhofer gerne zur Verfügung.

  Bernhard Mittelmeyer ist Schulpfleger seit 2002. Er war zuständig für die Finanzen. Seit 2007 steht er der Schule als Schulpräsident vor und ist gleichzeitig Finanzverantwortlicher.  
  René Meierhofer ist Schulpfleger seit 1998. Er startete als Liegenschaftsverwalter, leitete dann die Kindergartenkommission und ist heute zuständig für die Umsetzung des neuen Volkschulgesetz VSG. 
   .

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