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Der Bildungsrat verabschiedet die Vernehmlassung zum Lehrplan 21

29.06.2009
Der Bildungsrat des Kantons Zürich hat die Vernehmlassung zu den Grundlagen für den Lehrplan 21 der deutsch- und mehrsprachigen Kantone verabschiedet. Er unterstützt das Ziel eines gemeinsamen Lehrplans und befürwortet die in den Grundlagen vorgesehenen Fachbereiche. Hingegen erachtet er die Grundlagen noch als ungenügend für die Entwicklung eines direkt einführbaren Lehrplans.  

An seiner Sitzung vom 22. Juni 2009 verabschiedete der Bildungsrat des Kantons Zürich die Vernehmlassung zu den Grundlagen für den Lehrplan 21. Er befürwortet die Schaffung eines gemeinsamen Lehrplans der deutsch- und mehrsprachigen Kantone und betont ihre zentrale Bedeutung für die Harmonisierung der Schweizer Volksschule. Mit der Gliederung des Lehrplans in Fachbereiche (z. B. Mathematik, Natur und Technik, bildnerisches Gestalten) ist der Kanton Zürich grundsätzlich einverstanden. Der gemeinsame Lehrplan soll schlank, verständlich und einfach lesbar ausgestaltet werden. Gewarnt wird vor einer Überfrachtung und einem zu hohen Detaillierungsgrad. Die Grundlagen werden für die Entwicklung eines direkt einführbaren Lehrplans als nicht genügend erachtet. Gefordert wird ein Erarbeitungskonzept mit u.a. verbindlichen Vorgaben zu Struktur und Darstellung der Lehrpläne, zur Beschreibung der Kompetenzerwartungen und zum maximalen Umfang der Lehrpläne. Erwartet werden auch ein detailliertes Projektcontrolling, ein verbindliches Kostendach sowie ein realistischer Termin für den Projektabschluss.

Dezidiert lehnt der Bildungsrat eine gemeinsame Rahmenstundentafel für die deutsch- und mehrsprachigen Kantone ab. Bei den kantonalen Lektionentafeln bestehen so bedeutende Unterschiede, dass eine entsprechende Harmonisierung das Projekt eines gemeinsamen Lehrplans gefährden würde. Überfachlichen Kompetenzen (z. B. soziale Kompetenzen) und Themen (ICT/Medien u. a.) sind mit Angaben zum zeitlichen Umfang in die Fachbereiche einzubauen und es sind dafür klare, umsetzbare Kompetenzerwartungen zu formulieren. Ebenso ist der Umgang mit Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischen Bedürfnissen zu klären.

Die Vernehmlassung des Bildungsrats berücksichtigt die Stellungnahmen der kantonsintern konsultierten Verbände der Lehrpersonen, Schulleitungen, Schulpräsidien, Institutionen der Lehrpersonenausbildung, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen, politische Parteien und Elternorganisationen. Einbezogen wurde auch die Stellungnahme der bildungsrätlichen Kommission Bildungsstandards und Deutschschweizer Lehrplan.

PDF des Lehrplan 21


 

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