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Regierungsrat verstärkt Gewaltprävention und -intervention

18.03.2008
Der Regierungsrat hat beschlossen, die Gewaltprävention und -intervention im schulischen Umfeld zu verstärken. Die Zusammenarbeit zwischen der Bildungsdirektion, der Sicherheitsdirektion und der Direktion der Justiz und des Innern wird ausgebaut. Die Koordination der verschiedenen Aktivitäten übernimmt die Bildungsdirektion – mit einem, bzw. einer Beauftragten für Massnahmen gegen Gewalt im schulischen Umfeld.

Jugendgewalt und Gewalt im schulischen Umfeld bewegen die Öffentlichkeit. Das Ausmass der Gewalt, gravierende Einzelereignisse und die Tatsache, dass zahlreiche Jugendliche mehrfach Opfer werden, beunruhigen. Der Regierungsrat hat bereits im Rahmen der Legislaturziele 2007-2011 weiterführende Massnahmen beschlossen. Auf der Grundlage der Untersuchung der Kriminologen Manuel Eisner und Denis Ribeaud (Universität Zürich) von 2007 und der bisherigen Erfahrungen hat er diesen Entscheid nun konkretisiert. Der Regierungsrat geht davon aus, dass Schulen ein günstiges Umfeld bieten, um Gewalt unter Jugendlichen zu begegnen und präventiv zu arbeiten.

Die beschlossenen Massnahmen:

  • Verstärkung: Die Gewaltprävention und -intervention an den Schulen wird auf ihre Wirksamkeit hin überprüft und gezielt verstärkt. I
  • Informationsangebot: Schulleitungen, Lehrpersonen, Behörden, Eltern und Schülerinnen und Schüler erhalten leichten Zugang zu den verschiedenen Unterstützungsangeboten, unter anderem über ein Internetportal zum Thema «Umgang mit Gewalt- und Disziplinarproblemen».
  • Medienerziehung: Die Vermittlung von Medienkompetenz ist eine wichtige Aufgabe des Elternhauses, aber auch der Schule. Problematischem Medienkonsum (z.B. Horror- und Pornofilme) soll vorgebeugt werden.
  • Erziehungspartnerschaft: Die Zusammenarbeit mit den Eltern wird verstärkt. Insbesondere sollen Eltern zur Teilnahme an Kursen zu Gewaltprävention und Erziehungsgrundlagen verpflichtet werden können. Eine entsprechende gesetzliche Grundlage soll bis im Sommer vorliegen.
  • Krisenintervention: Notfallpläne von Schulen und Bildungsinstitutionen bei besonders gravierenden Ereignissen werden überprüft und wo notwendig ergänzt.

Um die Arbeiten mit den Schulbehörden und Schulen aller Bildungsstufen und den entsprechenden Fachstellen durchzuführen und abzustimmen, hat der Regierungsrat beschlossen, die Stelle eines oder einer Beauftragten für Massnahmen gegen Gewalt im schulischen Umfeld im Generalsekretariat der Bildungsdirektion zu bewilligen. Der oder die Beauftragte wird auch die Koordinationsgruppe «Jugendgewalt» leiten, die der Regierungsrat eingerichtet hat. Die Koordinationsgruppe hat den Auftrag, die Präventions- und Interventionsmassnahmen der Bildungsdirektion, der Direktion der Justiz und des Innern sowie der Sicherheitsdirektion aufeinander abzustimmen und zu koordinieren sowie Vorschläge für Verbesserungen zu entwickeln. In der Kommission werden die im Bereich der Jugendgewalt tätigen Amtsstellen und Institutionen vertreten sein. Die Stelle des oder der Beauftragten für Massnahmen gegen Gewalt im schulischen Umfeld ist zeitlich befristet bis Ende 2011 und wird demnächst ausgeschrieben.

Quelle: Bildungsdirektion des Kantons Zürich, 18. März 2008

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