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HIV/Aids-Prävention an allen Mittel- und Berufsfachschulen

03.12.2007
Die HIV/Aids-Prävention wird im Auftrag der Bildungsdirektion des Kantons Zürich seit Schuljahr 2007/08 systematisch an allen Mittel- und Berufsfachschulen umgesetzt. Damit wird sichergestellt, dass sich alle Schülerinnen und Schüler mindestens einmal während ihrer Schuldauer mit HIV/Aids auseinandersetzen.

Die Anzahl der HIV-Neuinfektionen in der Schweiz liegt mit durchschnittlich 750 gemeldeten positen Testresultaten pro Jahr auf hohem Niveau. Heute stecken sich im Kanton Zürich jede Woche durchschnittlich zwei bis drei Personen mit HIV an.

Eine im Auftrag der Bildungsdirektion durchgeführte Studie zur Evaluation der HIV/Aidsprävention bei Schülerinnen und Schülern an Zürcher Oberstufen-, Mittel- und Berufsfachschulen zeigt auf, dass das Wissen in Bezug auf HIV/Aids der Schülerinnen und Schüler lückenhaft ist. So glaubten zum Beispiel 60 % der Befragten, dass Aids heute heilbar wäre oder 25 % vertraten die Meinung, dass ungeschützter Oralverkehr ungefährlich sei.

Auch die kantonale Fachstelle für Aidsfragen führte im Frühjahr 2005 eine Umfrage zum Thema HIV/Aids an den Zürcher Schulen durch. Die Resultate zeigen, dass das Thema HIV/Aids nur bei 56 % der Mittelschulen und nur bei 30 % der Berufsfachschulen im schulischen Lehrplan Erwähnung findet. Die Schulleitungen und Lehrpersonen sind jedoch überzeugt, dass das Thema HIV/Aids an den Mittel- und Berufsfachschulen behandelt werden müsste. Der Mangel an Zeit und Mittel für den Beizug externer Fachpersonen und ungenügende Ausbildung der Lehrkräfte in Sexualpädagogik stellen die Haupthindernisse der schulischen HIV/Aidsprävention dar.

Diese Situation wird nun verbessert: Seit diesem Schuljahr sind die Mittel- und Berufsfachschulen von der Bildungsdirektion beauftragt, HIV/Aidsprävention systematisch umzusetzen. Bei allen Schülerinnen und Schüler in den Mittel- und Berufsfachschulen wird mindestens einmal während ihrer Schuldauer HIV/Aids als Schwerpunkt thematisiert. Die Umsetzung der HIV/Aidsprävention hat im letzten August begonnen. Die Schulen erhalten vom Mittelschul- und Berufsbildungsamt des Kantons Zürich einen finanziellen Beitrag und werden von der sexualpädagogischen Fachstelle Lust und Frust und von der Aids-Infostelle Winterthur unterstützt.

Quelle: Bildungsdirektion des Kantons Zürich
www.bildungsdirektion.zh.ch Christine Keller Sallenbach, Kommunikationsbeauftragte, Bildungsdirektion Kanton Zürich, Walcheplatz 2, 8090 Zürich, Tel: 043 259 23 20, Email: christine.keller(ät)bi.zh.ch

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